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28.10.2010 15:35
Ausgabe 2012/01 - SCHWERPUNKT: "Fachtagung „AnyDay“ zum Versorgungsmanagement
Die Rahmenbedingungen im Gesundheitssystem ändern sich: Das Krankheitsspektrum verschiebt sich hin zu chronischen Erkrankungen. Durch verbesserte Diagnostik und Genanalyse gewinnen Menschen immer schneller und kostengünstiger Daten über ihren derzeitigen und zukünftigen Gesundheitszustand. Welche intelligenten Versorgungslösungen diese Herausforderungen schon heute berücksichtigen und ob sie sich bewährt haben oder nicht, darüber diskutierten Experten auf dem AnyDay am 11. Oktober 2012 in Stuttgart. Die vom Gesundheitsdienstleister AnyCare veranstaltete Fachtagung endete mit einem Plädoyer für mehr Mut zu innovativen, patientenorientierten Versorgungsansätzen, bei deren Umsetzung auch Fehler unumgänglich sind.
Ausgabe 2010/09 - „Bessere Versorgung, die sich rechnet“, veranstaltet von der Bosch BKK
Dass Case Management auf der qualitativen Ebene funktioniert, ist seit langem bekannt und auch mit einigen deutschen wie internationalen Studien mit hoher Evidenz belegt. Doch eine Blackbox blieb bislang die ebenso spannende Frage, welche ökonomische Dimension ein Case Management-Ansatz hat. Die probate Antwort darauf gab eine kürzlich in Berlin vorgestellte Kontrollgruppen-Studie des Projekts „Patientenbegleitung“ der Bosch BKK.
Ausgabe 2010/08 - IT-gestützte Services im Versorgungsmanagement von Krankenkassen
Die gesundheitspolitischen Veränderungen zum 1.1.2009 waren bahnbrechend. Gesundheitsfonds, einheitlicher Beitragssatz, morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA), Zusatzbeiträge. Seit dem 1.1.2010 sind zudem alle Krankenkassen insolvenzfähig, was im nächsten Jahr vielleicht schon wieder ganz anders aussehen könnte. Wie auch immer: Die Überlebenschancen einer Krankenkasse hängen im Wettbewerb von ihrer Flexibilität und ihrer Fähigkeit ab, maßgeschneiderte Versorgungsangebote zu entwickeln. Eine passgenaue informationstechnologische Unterstützung ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.
Ausgabe 2010/07 - Veranstaltung „Zwei Jahre Selektivverträge in Baden-Württemberg“ des bwcon e.V.
Die Zeiten, in denen man Vertragsstrukturen im Rahmen einer Zettelwirtschaft bewältigt, sind vorbei“ (Dr. Hoberg, AOK Baden-Württemberg); „Wir müssen einfache Abläufe gestalten, auch durch die Unterstützung durch die IT“ (Pferdt, Bosch BKK); „Auch zum Krankenhaus hin stellt sich die Frage der IT-Schnittstelle, doch ich befürchte, sie werden langsamer sein als wir wollen“ (Dr. Baumgärtner, MEDI Deutschland) - drei Kurzstatements von Vortragenden und Podiumsdiskutanten der bwcon-Dialogveranstaltung „Zwei Jahre Selektivverträge in Baden-Württemberg - Chancen eines vernetzten Gesundheitswesens‘‘. Klar wurde, dass über die hausarztzentrierten Verträge und deren Verknüpfung in den Facharztbereich in Baden-Württemberg etwas einzigartiges geschaffen wurde, was durchaus „Blaupause“ für eine im restlichen Deutschland noch lange nicht existente IT-Infrastruktur sein kann.
Ausgabe 2010/06 - Veranstaltung „Nicht-medikamentöse Demenz-Therapie“ von MAKS aktiv
Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, Leiter des Bereichs Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Erlangen, hat etwas geschafft, was bislang als zumindest schwierig galt: Er hat die Wirksamkeit einer exakt festgelegten, aus mehreren Komponenten bestehenden, nichtmedikamentösen Therapie - genannt MAKS aktiv - auf die alltagspraktischen und kognitiven Fähigkeiten von Menschen mit Demenz überprüft und zwar in der Umgebung des Pflegeheims. Die Studie - von Mai 2008 bis Februar 2010 vom Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen der Initiative „Leuchtturmprojekt Demenz“ als eines von insgesamt 29 Projekten gefördert - wurde in Kooperation mit fünf Pflegeheimen der Diakonie Neuendettelsau durchgeführt und von der Katholischen Fachhochschule Mainz, Fachbereich Gesundheit und Pflege, fachlich begleitet.
Ausgabe 2010/05 - 8. Bonner Patiententag Rheumatologie der Med. Klinik u. Poliklinik I der Universität Bonn und des Regionalen Kooperativen Rheumazentrums Aachen-Köln-Bonn
Ein Viertel der Bevölkerung leidet in Deutschland an Funktionseinschränkungen durch muskuloskelettale Erkrankungen. Zehn Millionen sind dabei von klinisch manifesten, behandlungsbedürftigen chronischen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates betroffen. Chronische Rückenschmerzen und Knie- sowie Hüftarthrosen stehen bezüglich der Häufigkeit an der Spitze. Die prinzipiell lebensbedrohlichen entzündlich-rheumatischen Krankheitsbilder betreffen 1,5 Millionen, das sind zwei Prozent der Erwachsenenbevölkerung. Hinzu kommen etwa 15.000 rheumakranke Kinder. Die muskuloskelettalen Erkrankungen verursachen die meisten Arbeitsunfähigkeitstage. Sie sind der häufigste Grund für medizinische Rehabilitationmaßnahmen und die zweithäufigste Ursache vorzeitiger Berentung.
Ausgabe 2010/04 - 35. wissenschaftlicher Kongress und Mitgliederversammlung der ADKA
Zum wissenschaftlichen Kongress des Bundesverbands Deutscher Krankenhausapotheker e.V. (ADKA) trafen sich Ende April rund 800 Teilnehmer in Freiburg, um in verschiedenen Vorträgen und Postern das diesjährige Thema „Pharmazeutische Betreuung am Krankenbett als Gewinn für den Patienten“ zu diskutieren. Nach Einschätzung des ADKA-Präsidenten Holger Hennig biete eine engere, patientenbezogene Zusammenarbeit des Apothekers mit dem behandelnden Arzt sowohl aus therapeutischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen für alle Beteiligten Vorteile. Der ADKA fordert deshalb in seinem neu erarbeiteten Zielepapier, das im Rahmen des Kongresses vorgestellt wurde, die Verbesserung der Rahmenbedingungen zum Wohle einer intensiveren und effi zienteren Patientenbetreuung.
Ausgabe 2010/03 - 10. Elmauer Gespräche von Roche Diagnostics: „Trendwende in der Diabetesversorgung?“
Als 1965 mit „Dextrosit“ der erste Teststreifen zur Blutzuckerselbstbestimmung vor seiner Markteinführung stand und zeitgleich die Firma Boehringer Mannheim in Deutschland den „Haemoglukotest“ entwickelte, warnten die meisten Ärzte drastisch vor einer Selbsttestung durch Menschen mit Diabetes und waren mehrheitlich strikt dagegen. Die Patienten dagegen waren jedoch von dieser neuen Möglichkeit, den Blutzuckerspiegel selbst bestimmen zu können, begeistert und trugen maßgeblich zu dem Erfolg der Blutzuckerselbstkontrollmethode bei. Auch heute - das zeigen verschiedene Umfragen eindeutig - sind die Patienten von der Sinnhaftigkeit und Bedeutsamkeit der Blutzuckermessung überzeugt. Diesmal sind es jedoch weniger die Ärzte, die die Blutzuckermessung in Frage stellen, sondern vielmehr Gesundheitspolitiker, da die Blutzuckerselbstmessung einen nicht zu unterschätzenden Kostenfaktor der Diabetestherapie darstellt.
Ausgabe 2010/02 - Dinnerspeach von Jens Spahn anlässlich der Jahrestagung von Cegedim: „Die größte Keule im System“
Seit 2002 ist Jens Spahn Mitglied des Deutschen Bundestages und seit November 2005 Vorsitzender Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Gesundheit und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag. Der Jungpolitiker, von Hause aus Bankkaufmann, der neben seiner Tätigkeit in Berlin 2008 den Bachelor of Arts (B.A.) in Politikwissenschaft erworben hat, war aber auch Mitglied in der Koalitions-Arbeitsgruppe der CDU/CSU und SPD, die die letzte große Gesundheitsreform vorbereitete und gilt – obwohl erst 30 Jahre alt, katholisch und ledig – als „Vater“ des so genannten Arzneimittelpakets und Ideengeber des „Pharma-Soli“, des zehnprozentigen Sonderrabatts, den die Pharmaindustrie zusätzlich zum bestehenden Zwangsrabatt von 6 % den Kassen einräumen muss. Spahn spricht oft vor Leistungserbringern, ob bei Ärzten, Krankenhausvertretern oder Pharmamanagern wie vor ein paar Tagen bei der Jahrestagung von Cegedim, und lehnt sich meist leger an eine Säule oder setzt sich an eine Tischecke. Das, was er sagt, hat Hand und Fuß und klingt - für einen Politiker selten - ehrlich.
Ausgabe 2010/01 - Workshop „Zukunft der Schmerztherapie“ der Grünenthal GmbH
Alljährlich lädt das Pharma-Unternehmen Grünenthal zum Workshop „Zukunft der Schmerztherapie“ nach Aachen ein. Ziel der Konferenz ist ein Update zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen für Ärzte, Kassenvertreter und andere Versorgungsakteure rund um das Problem Schmerz. Bewährt hat sich dabei der Aufbau, der einen Wechsel zwischen Plenums- und Workshopsitzungen vorsieht. Beim letzten Workshop hatte der Veranstalter das Thema „Neue Strukturen, neue Partnerschaften - bessere Versorgung für Schmerzpatienten?“ in den Fokus gerückt. Die Vermessung der schmerztherapeutischen Versorgungslandschaft nach der jüngsten großen Gesundheitsreform, die einen Schub für selektivvertragliche Versorgungsmodelle gebracht hat, war die erklärte Zielsetzung des Veranstalters und der etwa 150 Konferenzteilnehmer.
Ausgabe 2009/03 - 1. Symposium zur „Zukunft der Telematik“ der Med-0-Card
Erst war im Zuge der Koalitionsverhandlungen ein Moratorium für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte im Gespräch. Woraufhin die Techniker Krankenkasse und die AOK entschieden, die Verteilung der Karten in der Pilotregion Nordrhein zunächst zu stoppen, da man vor dem Hintergrund der unsicheren politischen Lage das Milliardenprojekt vorerst nicht weiter vorantreiben wolle. Dadurch sah sich der frisch ernannte Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) offenbar zum Handeln genötigt und schrieb nach dpa-Angaben in einem Brief an seinen nordrhein-westfälischen Amtskollegen Karl-Josef Laumann (CDU), dass sich die gemeinsam gewollte Überprüfung „nicht auf die Funktionen der bisherigen Krankenversichertenkarte“ beziehe. Das ist kein Wunder, denn an Funktionen kann die Karte bis auf eine Schlüsselfunktion (noch) rein gar nichts aufweisen. Daher stellt sich die Frage: Was soll denn überprüft werden?
Ausgabe 2009/02 - 6. „Berliner Dialog am Mittag“ von Pro Generika zu Rabattverträgen und Aut idem
Ist gleich gleich? Oder gar dasselbe? Ist etwas Identisches gemeint? Oder vielleicht nur etwas Ähnliches, womöglich eine Art Simile? Was sich eher wie eine abstruse Fragestellung an Grammatikfanatiker liest, findet sich derzeit in einigen Rechtsgutachten, die von diversen Seiten versuchen, den Begriff „gleicher Indikationsbereich“ im Rahmen der Substitutionsregelung gemäß § 129 SGB V auszulegen. Wie interpretierbar der Gesetzeswortlaut ist, wundert Juristen sicher nicht; wohl aber all jene, für die der Ersatz von Originalen mit Generika bisher etwas war, was man eben (mit)machen musste, weil es der Gesetzgeber eben so vorgesehen hat, um so dem Solidarsystem nicht gerade wenig Geld zu sparen. Doch mit den letzten AOK-Ausschreibungen kam Unruhe in die in den letzten Jahren eigentlich unhinterfragte Substitutions-Praxis.
Ausgabe 2009/01 - 4. Krankenkassensymposium von ICW und 4sigma
Welche Bedeutung haben Patientencoaching, Disease-Management, Telemedizin und eHealth für das ganzheitliche Versorgungsmanagement von morgen? Und vor welchen Herausforderungen stehen die Krankenkassen? Diese Fragen standen im Zentrum des 4. Krankenkassensymposiums, das dieses Jahr unter dem Motto „Ganzheitliches Versorgungsmanagement - Herausforderungen in Zeiten des Wandels“ stand. Experten aus Forschung und Praxis beleuchteten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und präsentierten neue Lösungsansätze.
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