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EU setzt sich mit mHealth auseinander

15.04.2014 15:49
Die Europäische Kommission will die Entwicklung von mobilen Gesundheitsdiensten fördern und denkt gleichzeitig über Regeln für Gesundheits-Apps nach.

Mit dem im Rahmen des „Aktionplans 2012-2020“ jüngst veröffentlichten „Green Paper“ soll eine öffentliche Konsultation zum Thema „Mobile-Health-Dienste“ (#mHealth“) unter den Stakeholdern angeregt werden. Zur Diskussion stehen laut Europäischer Kommission die mit mHealth verbundenen Hürden, Chancen und Einsatzmöglichkeiten. Die Befragung findet vom 10.  April bis zum 3. Juli 2014 statt. Die Brüsseler Behörde sieht vor allem beim Datenschutz der Apps noch Verbesserungsbedarf. Gesammelt werden daher auch Vorschläge, wie der unzulässigen Weiterverarbeitung von Gesundheitsdaten entgegengewirkt werden könnte.
Insgesamt sprachen aber sowohl Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, als auch der EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg der mHealth-Branche großes Potenzial zu. Nicht zuletzt könnten entsprechende Dienste in der Prävention von Krankheiten, Steigerung des Verantwortungsgefühls der Patienten und bei der Effizienzoptimierung der Gesundheitssysteme helfen. Sie könnten sogar bei voller Ausschöpfung ihres Potenzials Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen in Höhe von 99 Milliarden Euro bewirken, sagte Borg.

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