Sie sind hier: Startseite Nachrichten Innovation für Abrechnungen von Hilfsmitteln
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Innovation für Abrechnungen von Hilfsmitteln

26.11.2012 12:17
„De-Pay ist die erste Innovation im Abrechnungsgeschäft, welche die gesetzlichen Rahmenempfehlungen des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes in ein bedienerfreundliches und ressourcenschonendes Verfahren umsetzt.“ Für Dr. Andrea Mischker, Hilfsmittelexpertin bei der BIG, birgt die Zahlungs- und Abrechnungsinnovation aus Kassensicht beachtliche Kostensenkungspotenziale, das es vor allem zur Vereinfachung und Vereinheitlichung insbesondere der administrativen Abläufe und damit dem Bürokratieabbau diene.

Die Idee der HMM Deutschland Gmbh in Moers, die auch die Zentrale Healthcare Plattform (ZHP) für das Gesundheitswesen in Deutschland betreibt: Mit „De-Pay“ soll künftig das Geld ohne Rechnung nach ausgeführten Versorgungen auf Basis elektronischer Lieferbestätigungen fließen. Dadurch würden auf Seiten der Vertragspartnerseiten erhebliche Ressourcen frei, wie Istok Kespret, Geschäftsführer von HMM Deutschland, erläutert. Dabei erfüllt „De-Pay“, das ab Januar voll umfänglich zur Verfügung stehen soll, auch alle rechtlichen Anforderungen an das Abrechnungsgeschäft. So kommt Prof. Dr. Thüsing vom Institut für Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherung in Bonn zu dem Schluss: „Das von HMM konzipierte Gutschriftenverfahren ist mit § 302 SGB V vereinbar. Auch haushaltsrechtlich und - relevant für Leistungserbringer - umsatzsteuerrechtlich unterliegt das Verfahren rechtlich keinen Bedenken.“

Artikelaktionen