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KV-Streit in Mecklenburg-Vorpommern: Landesvorsitzende ruft zum Dialog auf

24.11.2014 13:15
Greifswald, 24. November 2014 – Die Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern des NAV-Virchow-Bundes, Dipl.-Med. Angelika von Schütz, bedauert das Scheitern einer gemeinsamen Resolution von Haus- und Fachärzten vor der Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern (KVMV) am vergangenen Wochenende. In der Beschlussvorlage hatten fachärztliche Berufsverbände das anstehende Versorgungsstärkungsgesetz kritisiert. Die Resolution kam auf Bestreben der hausärztlichen Mehrheit in der VV nicht zustande. Der Dialog zwischen Haus- und Fachärzten müsse dennoch fortgeführt werden, so die Landesvorsitzende.
Angelika von Schütz: „Ich finde es bedauerlich, dass diese von vielen Verbänden unterzeichnete Resolution bei den hausärztlichen Kollegen in der VV der KVMV keine Unterstützung erhielt. Problematisch war ganz offenbar der Passus zur politisch angestrebten stringenten Trennung der Versorgungsbereiche. Dabei war es uns mit dieser Resolution gerade wichtig ein Zeichen zu setzen für ein gemeinsames Miteinander der fach- und hausärztlichen Kollegen auch in MV. Dies ist nun nicht gelungen. Um zukünftig eine wirklich konstruktive und unvoreingenommene Zusammenarbeit möglich zu machen, möchten wir als Unterzeichner der Resolution im Gespräch bleiben mit allen Kollegen.
Dieser Dialog zwischen Haus- und Fachärzten könnte natürlich auch unter Begleitung durch den NAV-Virchow-Bund erfolgen, der ja die fachübergreifende Interessenvertretung aller niedergelassenen Ärzte ist“,
so die Vorsitzende der Landesgruppe.
Der Resolutionsantrag ist der Pressemeldung beigefügt.
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