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"Menschen Die" expandiert

14.11.2014 09:26
Die Online-Plattform "Menschen Die" operiert ab sofort unter neuem Firmennamen "People Who Global". Nach drei Jahren unter Leitung von Publicis Healthcare Communications Group (PHCG), eines der weltweiten Marktführer im Bereich Gesundheitskommunikation, setzt das junge Spin-off Unternehmen "People Who Global" aus Spanien nun auf Wachstum und internationale Expansion. "People Who Global" ist derzeit mit fünf Online-Plattformen in folgenden Ländern vertreten: Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und in UK. Ausgehend davon plant das Unternehmen die Online-Aktivität bis Ende 2015 zu verdreifachen.

Nach dem erfolgreichen Verlauf der spanischen Plattform "Personas Que" (www.personasque.es), ist die deutsche Version unter dem Namen "Menschen Die" (www.menschendie.de) seit Mai 2014 online. Das Online-Projekt, das ursprünglich innerhalb Publicis Healthcare Communications Group (PHGC) ins Leben gerufen wurde, kündigt jetzt mit neuem Geschäftsplan internationales Wachstum an. Seit August 2014 firmiert Menschen Die unter dem Namen People Who Global als eigenständiges Unternehmen.

Das Hauptziel des jungen Unternehmens "People Who Global" ist es, die Entwicklung von weiteren Plattformen zu fördern. Das neue Gesundheitsprojekt, das speziell für die Kommunikation unter Menschen, die mit einer Krankheit leben, gedacht ist, soll in den nächsten Monaten weltweit expandieren und weitere Indikationen hinzufügen. Derzeit besteht das Projekt aus fünf Online-Plattformen und deckt damit die fünf wichtigsten europäischen Ländern ab: "Menschen Die" in Deutschland (www.menschendie.de), "Personas Que" in Spanien (www.personasque.es), "Persone Che" in Italien (www.personeche.it)," People Who" in UK (www.peoplewho.co.uk) und in Kürze "Les Gens Qui" in Frankreich (www.lesgensqui.fr).

People Who Global und PHCG willigten nach Eigenangaben von Publicis zudem ein, dass die PHCG die digitale Plattform weiterhin an seine Kunden und Partnerschaften vermarkten darf, so dass das Vertriebsnetz dank dieses Abkommens um bis zu 70 Ländern erweitert wird. Darüber hinaus zielt das Unternehmen darauf hin, nationale sowie auch internationale Partnerschaften zu gründen und die Unterstützung der bestehenden Kooperationspartner auszubauen. Bislang arbeitet People Who Global mit diversen internationalen Pharmaunternehmen und Patientenorganisationen zusammen. Weitere Patientenverbände und -organisationen sind derzeit auf der Online-Plattform aktiv tätig. 

Geschäftsplan und Internationalisierung

Im Rahmen des Spin-offs konnten Risikokapitalgesellschaften wie Inception Capital und Onza Capital als Investoren gewonnen werden. People Who Global kündigt nun die Expansion in weitere Länder innerhalb Europas an. Die Online-Aktivität in den bereits bestehenden Ländern soll währenddessen mit weiteren fünf bis sechs Indikationen pro landesspezifische Plattform verstärkt werden. Dieser Geschäftsplan gewährleistet eine umfassende Plattformfunktionalität mit über 40 aktiven Krankheitsbildern sowie eine Wachstumssteigerung von 30% bis 2015.

„Unser Geschäftsplan beinhaltet nicht nur die Vertiefung der bereits vorhandenen Plattformen, sondern verstärkt und erweitert auch unsere globale Präsenz in den außereuropäischen Märkten”, so Tomas Garcia, CEO & Managing Director bei People Who Global. „Geplant ist, dass People Who Global bis Ende 2015 die Anzahl der aktiven Indikationen auf der Plattform sowie die Anzahl der Plattformen pro Land verdreifachen wird."

Menschen Die und People Who Global die Geschichte
2011 haben sich verschiedene Experten aus den Bereichen Digital Marketing, Gesundheitswesen und IT zusammengetan und eine Plattform gegründet, die Menschen hilft, die auf die eine oder andere Weise mit einer Krankheit leben. Zielgruppe dieser Plattform sind vor allem Menschen, die eine Krankheit haben; Menschen, die Menschen mit einer Krankheit pflegen; und Menschen, die sich für eine bestimmte Krankheit interessieren.
Die Bedürfnisse des Patienten 2.0  sind in den letzten Jahren gewachsen und zeigen, dass die Nachfrage der Online-Kommunikation unter Patienten und Betroffenen hoch ist. Die Plattform bietet Menschen fünf verschiedene Bereiche an, um ihre Lebensqualität zu verbessern:

  • Community: Ein Bereich, in dem sich Menschen, die mit derselben Krankheit leben, untereinander austauschen können.
  • Datenzentrum: Hier können Benutzer den eigenen Krankheitsverlauf beobachten und sich persönliche Gesundheitsberichte ausdrucken lassen.
  • Smartphone-Apps: Dank dieser Apps haben Benutzer ortsunabhängige Kontrolle über ihre Krankheit
  • Erfahrungen: Ein Bereich, in dem Benutzer sich neues Wissen aneignen und dieses mit anderen teilen können.
  • Magazin: Im Magazin können sich Benutzer über ihre Krankheit informieren.


Die Krankheit aus der menschlichen Perspektive
Seit der Markteinführung 2011 hat es sich das Projekt zur Aufgabe gemacht, das Thema chronische Krankheit auf eine neue Art zu behandeln. " Aus einer mehr menschlichen Sichtweise und außerhalb der ärztlichen Sprechstunden werden bei People Who Global die Emotionen und täglichen Probleme dieser Menschen verstanden und geteilt", heißt es in der Presseinformation des jüngst umbenannten Unternehmens.

Eva Baonza, Chief Product Officer and Brand Director, von People Who Global: „Die Plattform wurde ins Leben gerufen mit dem Ziel, allen Menschen, die mit einer Krankheit leben, den Alltag zu vereinfachen und ihnen ihre Einsamkeit zu nehmen; denn Stigmata sollte es im 21.Jahrhundert nicht mehr geben“.

Um dieses Ziel auch durchsetzen zu können, arbeitet das Team von People Who Global eng mit Patientenorganisationen zusammen, damit auch die Ansichten und Meinungen der Patienten genau verstanden werden und in die Plattform integriert werden können. Auch medizinische Fachverbände, Gesundheitspersonal und Ärzte sind aktiv am Projekt beteiligt. Durch den Ethikkodex der Firma wird eine unabhängige Plattform mit medizinischer Überwachung und zuverlässigem Inhalt gewährleistet.


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